Ashtanga

Mit über 4000 Jahren ist ashtanga Yoga sehr wahrscheinlich die älteste Hatha Yogaform.
Bewegungen und Atem werden in sogenannten vinyasas – fließenden Übungssequenzenen – miteinander verbunden und stärken den Körper von innen heraus.

Dynamik charakterisiert den Ablauf einer ashtanga Übungsstunde. Kräftigung der zur Schwäche neigenden Körperbereiche ( Bauch & Beine ), Dehnung zur Verkürzung neigender Muskelgrupen ( Rückseiten der Beine ) und umfassender Konditionsaufbau sind die Ergebnisse regelmäßigen Übens.

Die Liste positiver Auswirkungen von Bewegung ist sehr lang. Exaktes, gelenkschonendes Arbeiten und hohe Aufmerksamkeit für den Atem – wie in unserem Unterricht umgesetzt – vervielfachen diese Effekte noch.

Männer und Frauen mit stressbedingten Problemen wie: Schlafstörungen, Depressionen sowie nervösen – und Überlastungs-symptomen profitieren von der Kombination auffrischender und harmonisierender Wirkungen ebenso wie Menschen mit Rücken-schmerzen.

Ashtanga-Übende berichten oft von einer zunehmenden Vitalität, die einhergeht mit dem Anstieg von Ausdauer, Flexibilität und Kraft. Zum allgemeinen Wohlbefinden trägt u.a. ganz entscheidend das wachsende Atemvolumen bei. Eine gute Qualität der Atmung verhilft zu mehr Ausgeglichenheit und innerer Ruhe.

Ashtanga Yoga ist heute auf der ganzen Welt populär. Seinen Erfolgsweg trat die Konzentration fördernde Körperarbeit von Mysore in Südindien aus an. Pattabhi Jois – † am 18.05.2009 – unterrichtete vor ca. 30 Jahren die ersten „Nicht-Inder“ in ashtanga Yoga.

Wenn der Geist einen Punkt der Konzentration erreicht oder gewissermaßen zur Ruhe kommt, kann er Körper und Sinne beherrschen, so dass Krankheiten unmöglich werden. Wenn der Geist schwach wird, verursacht er viele Krankheiten, Halluzinationen und andere geistige Verirrungen. Der Prozess der Disziplinierung und Reinigung des Geistes – das ist Yoga.

Sri K.Pattabhi Jois

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